REFERENZEN

Kadea Autohaus Berlin

KADEA Autohaus Berlin

Generalplanung

Als Generalplaner erbrachte die SPECHT KALLEJA + PARTNER ARCHITEKTEN GmbH sämtliche Planungsleistungen des Hochbaus, der Tragwerks- und Gebäudetechnikplanung. Darüber hinaus wurden architektonische, baugeschichtliche und statische Bestandsaufnahmen sowie Untersuchungen der Schädigungsgrade und eine Begutachtung der Gebäudesubstanz durch Ingenieure und Bausachverständige durchgeführt, welche als Grundlage für den Maßnahmenkatalog des Wiederaufbaus notwendig wurden. Um die Standsicherheit nach dem heutigen Stand der Technik nachweisen zu können, wurde in enger Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden ein komplexes System von Bauteilertüchtigungen entwickelt und erfolgreich umgesetzt.

Beteiligte Firmen:

Maschinenhaus und Treppenturm

Neubau eines Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerks

Grundleistungen der Tragwerksplanung

Für die Herstellung von Kartoffelprodukten im Pfanni-Werk Stavenhagen wird eine erhebliche Menge an Dampf und Elektroenergie benötigt. Zur verbrauchsnahen Bereitstellung der Energie wurde von der Nehlsen Entsorgung Neubrandenburg GmbH & Co. KG der Neubau des Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerkes (EBS-HKW) auf der Basis von hochkalorischen Ersatzbrennstoffen geplant. In dem EBS-HKW Stavenhagen werden jährlich 95.450 Mg Ersatzbrennstoff verbrannt. Die Feuerungswärmeleistung beträgt maximal 49,5 MW bei einer thermischen Kesselleistung von ca. 40 MW bzw. einer Frischdampfmenge von ca. 50 Mg / h.

Beteiligte Firmen:

Ansicht der Halle

profine gmbh

Ingenieurleistungen, Modernisierung der Produktionshalle 5, Gebäudetechnik

Die von der profine GmbH erworbene, bestehende Industriehalle wurde gemäß den funktionalen und technischen Anforderungen und baurechtlichen Bestimmungen modernisiert. Die bestehende Halle wurde komplett entkernt. Die Bodenplatte wurde in Teilbereichen geöffnet, um notwendige Produktionsabwasserleitungen unterhalb der Bodenplatte zu verlegen. In der Mitte der Halle wurde unterhalb der Bodenplatte ein Erdtank mit der Größe von 100 m³ Volumen eingebaut. Die Innenbereiche der Halle erhielten einen neuen Anstrich. Die RWA-Anlage im Deckenbereich wurde komplett erneuert. Der in der Halle integrierte zweigeschossige Sozialtrakt wurde ebenfalls saniert. Bestehende Toiletten- und Duschanlagen wurden komplett erneuert.

Beteiligte Firmen:

Ansicht des Parkhauses

Parkhaus Hamburger Straße – EKZ

Ertüchtigung des Tragsystems, Parkhaussanierung

In dem 1969 fertiggestellten und nunmehr über 35 Jahren ununterbrochen betriebenen Parkhaus in Hamburg lagen bei Bestandsaufnahme 2001 zum Teil schwere Schäden an den tragenden Stahlbetonbauteilen vor. Hierbei musste jedoch zwischen Flächen mit hoher Fahrzeugfrequenz und Geschossen mit geringer Parkaktivität unterschieden werden. Wie zu vermuten, lag der Schwerpunkt der Schäden in den tieferen, stark frequentierten Parkdecks. Da die Mehrzahl der befahrenen Oberflächen ohne jeglichen Schutz genutzt wurde, waren im Laufe der Jahre erhöhte Chloridmigrationen aufgetreten. Diese führten zusammen mit anderen schadenauslösenden Faktoren zu den vorhandenen Beeinträchtigungen am Stahlbeton.

Beteiligte Firmen:

Außenansicht Palast der Republik

Palast der Republik

Asbestbeseitigung

Auf einer Bruttogeschossfläche von 103.000 m² wurde in dem ehemaligen Palast der Republik, Schlossplatz in Berlin-Mitte, eine komplette Asbestbeseitigung aller mit Spritzasbest ummantelten Stahlbauteile durchgeführt. Es handelt sich dabei um eine Gesamtmenge von ca. 720 t Asbest. Das Tragwerk des Gebäudes ist eine Stahlskelettkonstruktion mit eingespannten Stahlstützen und weit gespannten Fachwerkträgern über Bauteil I (Volkskammersaal), Bauteil II (Foyer) und Bauteil III (Großer Saal). Die Aussteifung des Tragwerks erfolgt durch horizontale und vertikale Fachwerkverbände. Die Decken bestehen hauptsächlich aus Stahlbetonfertigteilplatten, die Treppenhäuser und Aufzugskerne wurden als monolithische Gleitkernkonstruktionen erstellt.

Beteiligte Firmen:

Wilhelm-Bölsche-Schule Integrierte Sekundarschule

Das Bölsche Gymnasium befindet sich in Berlin- Friedrichshagen auf dem Gelände zwischen Assmannstraße und Ahornallee. Insgesamt besuchen 400 - 430 Schüler diesen Schulstandort.
In dem zu bewertenden Gebäude sollte der brandschutztechnische IST-Zustand der Schule bewertet und daraus sich ergebende Maßnahmen im Rahmen eines Brandschutzkonzeptes festgelegt werden.
Abgesehen von bauzeittypischen bzw. nutzungsbedingten Mängeln wurden konzeptionelle Mängel in Bezug auf die Türabschlüsse zu den Treppenräumen sowie der Fluchtwegführung festgestellt. Weiterhin bestanden konzeptionelle Mängel im Bereich der notwendigen Flure, die im Brandfall zu einer deutlichen Einschränkung der beiden baulichen Rettungswege führen könnten.

Beteiligte Firmen:

Bespielung des Rathaushofes

Das Brandschutzkonzept bewertet sechs Veranstaltungsvarianten mit und ohne Bühne im Innenhof des Rathauses. Darunter befinden sich z. B. Sitzplätze an Tischen, Sitzplätze in Reihenbestuhlung sowie Stehplätze und Marktstände. Zur Würdigung des Denkmalsschutzes der baulichen Anlage wurde die brandschutztechnische Abschottung der Fliegenden Bauten zur Hoffassade des Rathauses mit organisatorischen Maßnahmen (Brandsicherheitswachen, Brandschutzbeauftragte) sowie baulichen Maßnahmen (Abstandsregeln, Anforderungen an die Baustoffklasse) kompensiert. Darüber hinaus wurde eine Personenstromanalyse zur Ermittlung realistischer Zeitangaben für die Dauer der Selbstrettung der Besucher erstellt.

Beteiligte Firmen:

Immanuel Kant Gymnasium

Das Immanuel Kant Gymnasium liegt in Berlin Lichtenberg auf dem Gelände zwischen Lückstraße und Leopoldstraße. Bei dem Objekt handelt es sich um ein großflächiges Schulgelände, das in verschiedene Gebäude gegliedert ist. Das vorliegende Konzept befasst sich mit dem Gebäude Lückstraße sowie mit dem Nebengebäude in der Leopoldstraße.
Beide Gebäude werden als Schulgebäude genutzt. Im Objekt befinden sich neben den Klassenzimmern auch Fachräume. Im Dachgeschoss des Gebäudes Lückstraße befindet sich eine Aula mit einer Besucherzahl von ca. 80 Personen. Im Erdgeschoss dieses Gebäudes sind zwei Turnhallen angeordnet mit den dazugehörigen Umkleide- und Sozialräumen.
Im Zuge der Planung wurde der vorbeugende Brandschutz einer umfassenden Prüfung unterzogen sowie das Rettungswegkonzept neu aufgestellt.

Beteiligte Firmen:

Modellprojekt Möckernkiez

Das neue Quartier an der Yorkstraße/Ecke Möckernstraße soll als Modellprojekt Maßstäbe in vielerlei Hinsicht setzen. Es soll eine gemeinschaftliche und Generationen verbindende Wohnanlage entstehen, die ökologisch nachhaltig, barrierefrei, interkulturell und sozial integrativ ist. Geplant sind rund 385 Wohnungen sowie Gemeinschafts- und Gewerbeflächen.
Im Rahmen eines Prozesses wird den Mitgliedern die Möglichkeit gegeben, aktiv an der Gestaltung ihres Quartiers mitzuwirken.
Die brandschutztechnische Bewertung der geplanten Gebäude erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Büro KLW Ingenieure GmbH unter der Projektleitung der FEUERSCHILD BRANDSCHUTZ GmbH. Die brandschutztechnische Fachplanung umfasst die Leistungsphasen 1 - 9.

Beteiligte Firmen:

Umbau des Eventbereiches im Heizkraftwerk Moabit

Das ca. 1900 erbaute Kraftwerk Moabit versorgt das umliegende Stadtgebiet mit Strom und Wärme. Der aus einem ebenerdigen Mehrzweckraum und einer Ausstellungshalle mit Galerieebene bestehende Eventbereich im Anbau am Block A sollte nach Änderung des ursprünglich genehmigten Nutzungskonzeptes durch ein Cateringunternehmen für diverse Veranstaltungen unabhängig vom Kraftwerksbetrieb genutzt werden können. Durch die baulichen Anpassungen musste vorrangig sichergestellt werden, dass im Evakuierungsfall keine Personen aus dem Eventbereich auf das Kraftwerksgelände gelangen. Dies wurde durch die Neuanordnung der Fluchtwege unter Beachtung der aktuellen Anforderungen erreicht.

Beteiligte Firmen: