REFERENZEN

Neubau zweier Verwaltungs- und Produktionsgebäude

Der Standort der beiden Neubauten befindet sich in Berlin-Adlershof. Das Grundstück ist Teil des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Adlershof (WISTA), in Berlin Treptow-Köpenick.

Beide Bauvorhaben sollen als Ensemble mit annähernd gleichen Strukturen erkennbar sein, sich aber jeweils als eigenständige Unternehmen darstellen.
Neben der Verwaltungsnutzung dienen die Gebäude auch als Produktionsstätte für die Entwicklung und Herstellung von Lasertechnik bzw. Ultrahochvakuumanlagen.

Beteiligte Firmen:

Neubau eines Kinderhospizes

Das Grundstück, auf dem das Kinderhospiz „Berliner Herz“ des Humanistischen Verband Deutschlands errichtet werden soll, befindet sich in der Lebuser Straße 15 A. Die im Bestand vorhandene ehemalige Wäscherei wird abgerissen.
Das Hospiz soll Platz für 12 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 30 Jahre und ihren Familien bieten. Das Betreuungsangebot umfasst eine teilstationäre sowie eine vollstationäre Betreuung.
Um ein möglichst offenes Raumkonzept des zweigeschossigen Neubaus zu gewährleisten wird auf die Ausbildung notwendiger Flure verzichtet. Als Kompensationsmaßnahme wird eine Brandmeldeanlage nach DIN 14675 installiert.

Beteiligte Firmen:

Wohnhochhaus WHH GT 18 / 21

Erstellung eines ganzheitlichen Brandschutzkonzeptes mit Maßnahmenkatalog für die brandschutztechnische Ertüchtigung der bestehenden Hochhäuser vor dem Hintergrund des Bestandsschutzes und unter Einbezug der zum Zeitpunkt der Errichtung gültigen TGL-Bauvorschriften. Die Hochhäuser werden primär zu Wohnzwecken genutzt. Im jeweils obersten Geschoss befinden sich die Zentralen der gebäudetechnischen Versorgung. Die jeweiligen Erdgeschosse werden durch mieterseitige Lagerräume sowie kleinteilige Verkaufs- und Gastronomieeinheiten genutzt. Bauliches Merkmal der Punkthochhäuser sind die über Balkone zu erreichenden Sicherheitstreppenräume.

Beteiligte Firmen:

Römischer Hof Mieteinheit Feitsch und Feitsch

Die komplette Fläche von ca. 390 m² des Mietbereiches 2 im 4.OG steht dem Mieter für eine Büronutzung zur Verfügung. Ausgebildet wurde der Mietbereich als Büro in Raumzellenstruktur. Da der Mietbereich mit einer kleineren Gesamtgröße als 400 m² Bruttogrundfläche ausgebildet wurde, waren keine notwendigen Flure erforderlich.
Nach dem Umbau standen den Mietern neben den Büro- und Flurbereichen eine Empfangs- und Wartezone, ein Serverraum sowie ein Besprechungsraum mit Bibliotheksbereich zur Verfügung.

Beteiligte Firmen:

Wohnhochhäuser

Die drei Hochhäuser wurden in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre als Plattenbautyp QP71 errichtet.
Im Objekt waren bauliche Maßnahmen geplant u. a. eine energetische Hüllensanierung, die Strangsanierung sowie im Zugangsbereich die Schaffung von barrierefreien Eingangsbereichen. Ergänzend wurden hofseitig neue Balkonstränge angebaut. In Teilbereichen bestanden in erheblichem Maß brandschutztechnische Unzulänglichkeiten.
Folgende Brandschutzmaßnahmen waren u. a. erforderlich: die Schaffung eines brandlastfreien Treppenraumes, Austausch der bestehenden Wohnungseingangstüren gegen feuerhemmende und rauchdichte Türabschlüsse, Außerbetriebnahme der bestehenden Abfallschächte im Treppenraum sowie Schottung der bestehenden Elektro-Unterverteilungen im Treppenraum.

Beteiligte Firmen:

Siemens AG, Siemens Real Estate GmbH & CO. OHG

Das Brandschutzkonzept bewertet den Neubau der Produktionshallen 25 und 26 im Schaltwerk Siemens in Berlin im Zuge der Fortschreibung des bereits geprüften und genehmigten Brandschutzkonzeptes.
Es wird eine brandschutztechnische Erfassung der vorliegenden Planung vorgenommen, die mit den geltenden Rechtsvorschriften abgeglichen wird und dem Planer der Baumaßnahmen bzw. dem Eigentümer des Objektes Optimierungsansätze liefert.
Die Produktionshallen sind aufgrund der Größe mit einer Sprinkleranlage ausgestattet. Hierzu erfolgten Abstimmungen mit den Fachplanern und den zuständigen Behörden (Feuerwehr und Bauaufsicht).

Beteiligte Firmen:

Neubau Wohngebäude Adlershof

In den nächsten Jahren sollen auf einem 14 Hektar großen Areal nördlich der Rudower Chaussee, zwischen Groß-Berliner Damm und Karl-Ziegler-Straße, auf dem Technologie- und Wissenschaftsstandort Adlershof rund 900 Wohneinheiten in Form von Geschosswohnungen, Stadtvillen und Townhouses entstehen.
Das Brandschutzkonzept bewertet eins der am Groß-Berliner Damm geplanten Wohngebäude, mit insgesamt 60 hochwertigen Mietwohnungen und einer Tiefgarage. Geplant sind 62 m² bis 186 m² große Wohnungen als zweigeschossige Maisonette oder eingeschossige, barrierefreie Wohnungen mit Garten, Loggias oder einzelnen Dachterrassen.

Beteiligte Firmen:

Sanierung eines Büro-Hochhauses

Durch die Verlagerung und Zusammenfassung aller einzelnen Teilflächen des Telekommunikationsunternehmens TeleColumbus GmbH im Nieder-lassungsbereich Berlin/Brandenburg an den neuen Standort am Berliner Ernst-Reuter-Platz ist ein erweiterter Bedarf von ca. 7.000 m² Bürofläche entstanden.
Diese neu entstandene Regionalverwaltung wurde vollständig in das bestehende Hochhausgebäude integriert, bestehende Etagen wurden vollständig entkernt und neu ausgebaut.

Beteiligte Firmen:

Wilhelm-Bölsche-Schule Integrierte Sekundarschule

Das Bölsche Gymnasium befindet sich in Berlin- Friedrichshagen auf dem Gelände zwischen Assmannstraße und Ahornallee. Insgesamt besuchen 400 - 430 Schüler diesen Schulstandort.
In dem zu bewertenden Gebäude sollte der brandschutztechnische IST-Zustand der Schule bewertet und daraus sich ergebende Maßnahmen im Rahmen eines Brandschutzkonzeptes festgelegt werden.
Abgesehen von bauzeittypischen bzw. nutzungsbedingten Mängeln wurden konzeptionelle Mängel in Bezug auf die Türabschlüsse zu den Treppenräumen sowie der Fluchtwegführung festgestellt. Weiterhin bestanden konzeptionelle Mängel im Bereich der notwendigen Flure, die im Brandfall zu einer deutlichen Einschränkung der beiden baulichen Rettungswege führen könnten.

Beteiligte Firmen:

Bespielung des Rathaushofes

Das Brandschutzkonzept bewertet sechs Veranstaltungsvarianten mit und ohne Bühne im Innenhof des Rathauses. Darunter befinden sich z. B. Sitzplätze an Tischen, Sitzplätze in Reihenbestuhlung sowie Stehplätze und Marktstände. Zur Würdigung des Denkmalsschutzes der baulichen Anlage wurde die brandschutztechnische Abschottung der Fliegenden Bauten zur Hoffassade des Rathauses mit organisatorischen Maßnahmen (Brandsicherheitswachen, Brandschutzbeauftragte) sowie baulichen Maßnahmen (Abstandsregeln, Anforderungen an die Baustoffklasse) kompensiert. Darüber hinaus wurde eine Personenstromanalyse zur Ermittlung realistischer Zeitangaben für die Dauer der Selbstrettung der Besucher erstellt.

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