REFERENZEN

Mehrzweckgebäude

Die weitläufige Betriebsstätte der Berliner Stromnetz GmbH befindet sich in Berlin-Marienfelde. Das Brandschutzkonzept bewertet die bestehende historische und durch die Nutzung angepasste Gebäudesubstanz. Anhand einer Bestandsaufnahme werden Maßnahmen dargestellt, die dem Nutzer eine aus brandschutztechnischer Sicht sichere Nutzung des Gebäudes erlaubt. Im Wesentlichen werden die Flucht- und Rettungswege sicher ausgebildet. Ebenfalls werden Maßnahmen beschrieben, brandgefährdete Bereiche ausreichend sicher abzutrennen.

Beteiligte Firmen:

Neubau Kopernikushöfe

Erstellung eines ganzheitlichen Brandschutzkonzeptes sowie des Feuerwehrlageplans für den als Ensemble geplanten Neubau von vier Wohn- und Geschäftshäusern sowie zugehöriger Tiefgarage.
Die Geschossfläche umfasst 7.300m² Wohnungsbebauung sowie 1.300m² Tiefgarage. Die Gewerbeflächen sollen in Ihrer Nutzung nur von stillem Gewerbe genutzt werden.
Die Außenanlagen sollen verbindend zwischen den Gebäudeteilen wirken. Elemente der Begrünung wie Fassadenbegrünung, Dachbegrünung, anspruchsvolle Außenanlagengestaltung (Spielplatz, Liegeflächen etc.) sollen einen hohen Wohnwert der Anlage garantieren. Entsprechend ist vom Planungsansatz her eine Reduktion der Feuerwehraufstellflächen gewünscht. Folglich werden die Treppenräume als Sicherheitstreppenräume ausgelegt.

Beteiligte Firmen:

Diverse Umnutzungen Goerz-Höfe

Die Becker & Kries Grundstücks GmbH & CO. KG hat die FEUERSCHILD BRANDSCHUTZ GmbH mit der Erstellung von Brandschutzkonzepten für diverse Umnutzungen von Mietflächen in dem denkmalgeschützten Ensemble „Goerz-Höfe“ beauftragt.
Es handelt sich hier insbesondere um die Umnutzungen in eine Tanzschule, ein Dentallabor, ein Architekturbüro sowie in Büro-, Verwaltungs-und Schulungsräume des Vereins „Life e.V.“. Die Gebäude wurden etwa zur Kaiserzeit errichtet und gelten als Industriedenkmal Berlins. Das Hauptaugenmerk der Brandschutzkonzepte bestand deshalb darin, die heutigen Anforderungen bei der vorhandenen Substanz sensibel umzusetzen und dabei den Aspekt „Denkmalschutz“ zu berücksichtigen. Dies betraf vor allem die Ausbildung der Treppenräume und der erforderlichen Rettungswege.

Beteiligte Firmen:

Lagerhalle mit Büroanbau

Das Brandschutzkonzept bewertet die Lagerhalle mit Büroanbau. Es ist beabsichtigt einen Teil der freistehenden Lagerflächen in Paletten-Regallager in der Halle zu ändern. Dazu wurde im Zuge der Bewertung eine Einstufung der Lagergüter und Lagerart durchgeführt, um auf den Einbau einer Regalsprinklerung zu verzichten. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der Industriebau-Richtlinie. Es werden die baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Maßnahmen beschrieben, die notwendig sind, das Gebäude in brandschutztechnischer Hinsicht sicher zu betreiben. Die Lagerflächen können erweitert werden und die Lagerung von Textilien, Schuhen und Accessoires in Kartonagen ohne zusätzliche Regalsprinkler wird ermöglicht.

Beteiligte Firmen:

Sanierungsmaßnahme Hufeisensiedlung Stavenhagener Straße

In dem Zeitraum zwischen 1925 und 1930 wurde die Hufeisensiedlung erbaut und gilt seitdem als internationales Schlüsselwerk modernen städtischen Siedlungsbaus. Mit dem Bau der Hufeisensiedlung wurde in Deutschland der Beginn des Großsiedlungsbaus eingeleitet. Der damalige Stadtbaurat Martin Wagner war Anhänger des „Neuen Bauens“ und wollte im Bauwesen industrielle Arbeitsmethoden durchsetzen. So wurde die Hufeisensiedlung von Bruno Taut, Martin Wagner, Leberecht Migge und Ottokar Wagler geplant und steht seit 1986 als Gesamtensemble unter Denkmalschutz. Am 7. Juli 2008 wurde sie in die prestigeträchtige UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen und ist seit 2010 eingetragenes Gartendenkmal.

Beteiligte Firmen:

Nordbahnhof-Carree

Die Projektgesellschaft errichtet auf dem 9.550 m² großen Grundstück das „Nordbahnhof Carrée“ in Berlin-Mitte. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Zentrale des Bundesnachrichtendienstes sowie der Berliner Hauptbahnhof. Insgesamt entstehen auf dem Gelände Verwaltungsflächen für ca. 1.450 Mitarbeiter auf ca. 37.000 m² Bürofläche sowie ca. 180 Tiefgaragenplätzen.
Die FEUERSCHILD BRANDSCHUTZ GmbH berät den Bauherrn in brandschutztechnischer Hinsicht im Rahmen der Objektüberwachung. Ziel ist die frühzeitige und baubegleitende Qualitätssicherung der brandschutztechnisch relevanten Elemente wie Schottungen und raumabschließenden Bauteile.

Beteiligte Firmen:

Konzertveranstaltung „The XX Night + Day“

Bei der Ein-Tages-Veranstaltung handelte es sich um ein öffentliches, eintrittspflichtiges Open-Air-Event. Auf dem zu bewertenden Konzertgelände wurden 11.300 Besucher erwartet.
Das Hauptrisiko resultierte aus der großen Anzahl von ortsunkundigen, möglicherweise unter Alkoholeinfluss stehenden Besuchern, wobei die Gefährdungen aufgrund der großen Ausdehnung des Veranstaltungsgeländes und der aufwändigen Technik nicht vernachlässigt werden durften. Ebenfalls galt es, durch ausreichend große Abstände der besucherrelevanten Infrastruktur (z. B. Gastronomie, WC, Verkaufsstände) zueinander und zu Bühnen, der Entstehung hoher Personendichten vorzubeugen. Zusätzlich musste das bei einer Freiluftveranstaltung typische Risiko von Umwelteinflüssen wie Sturm, Gewitter oder Starkregen berücksichtigt werden.

Beteiligte Firmen:

Wohnungsbauserie (WBS) 70 bzw. WBS P2

Die Brandschutzkonzepte bewerten die Bestandssituation in den Wohngebäuden auf Grundlage einer örtlichen Bestandsaufnahme im Abgleich mit den zum Zeitpunkt der Errichtung geltenden, öffentlich-rechtlichen Vorschriften sowie den im Bauarchiv gesichteten Auflagen der Baugenehmigung. Auf Grund der Rettungswegsituation in den obersten Wohn-ebenen werden Maßnahmen dargestellt die Flucht- und Rettungswege ausreichend sicher zustellen. Hierzu gehören beispielsweise die bauliche Ertüchtigung einzelner Bauteile, Türen und Leitungen. Desweiteren sind Maßnahmen zur Sicherstellung der Erreichbarkeit durch die Einsatzkräfte geplant. Anlagentechnisch werden die bestehenden Anlagen überprüft und ertüchtigt. Ebenso sind organisatorische Maßnahmen dargestellt, die den Nutzern eine ausreichend sichere Flucht im Brandfall ermöglichen.

Beteiligte Firmen:

Sanierungsmaßnahme Hufeisensiedlung Parchimer Straße

In dem Zeitraum zwischen 1925 und 1930 wurde die Hufeisensiedlung erbaut und gilt seitdem als internationales Schlüsselwerk modernen städtischen Siedlungsbaus. Mit dem Bau der Hufeisensiedlung wurde in Deutschland der Beginn des Großsiedlungsbaus eingeleitet. Der damalige Stadtbaurat Martin Wagner war Anhänger des „Neuen Bauens“ und wollte im Bauwesen industrielle Arbeitsmethoden durchsetzen. So wurde die Hufeisensiedlung von Bruno Taut, Martin Wagner, Leberecht Migge und Ottokar Wagler geplant und steht seit 1986 als Gesamtensemble unter Denkmalschutz. Am 7. Juli 2008 wurde sie in die prestigeträchtige UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen und ist seit 2010 eingetragenes Gartendenkmal.

Beteiligte Firmen:

Brandschutztechnische Instandsetzung Betriebsgebäude Klärwerk Waßmannsdorf

Das Bestandsgebäude befindet sich in einem Außenbereich am Rande einer Siedlung in 12529 Waßmannsdorf. Es handelt sich um einen Solitär, der an einem Hang errichtet wurde. Das Gebäude ist als Skelettkonstruktion in Beton- bzw. Stahlverbundbauweise errichtet und ist über drei notwendige Treppenräume erschlossen. Die Gesamtbruttogeschossfläche beträgt ca. 10.243,52 m². Dem Brandschutzkonzept ist eine Ortsbegehung vorausgegangen. Im Zuge der Begehung wurden Mängel in Bezug auf den anlagentechnischen und baulichen Brandschutz festgestellt, die einer brandschutztechnischen Instandsetzung und einer Änderung des Rettungswegkonzeptes bedingten.

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