Modernisierung eines Geschäftshauses in Berlin-Charlottenburg

Modernisierung und Fassadenöffnung an der Giebelwand (Büro-und Verwaltungsnutzung)
Auftraggeber:Becker & Kries Grundstücks GmbH & Co. KG c/o Immobilienmanagement
Projektanschrift:
Kurfürstendamm 182/183
10707 Berlin
Baukosten:7.000.000 Euro
Bauzeit:05.2008 - 07.2010

Beteiligte Gesellschaften: SKP Architekten, FEUERSCHILD Brandschutz

Kontaktperson:Dipl.- Ing. Vinzent Fliegner, Dipl.- Ing. Stephanie Hoppe

Das neungeschossige Geschäftshaus, das zu Büro- und Verwaltungszwecken genutzt  wird, ist komplett saniert und umgebaut worden. Aufgrund der Teilvermietung, wurden alle baulichen Aktivitäten auf die im Gebäude verbliebenen Nutzer angepasst. Neben dem Umbau aller Obergeschosse, des Treppenhauses und der beiden Zugangsbereiche, wurde  insbesondere die zum Kurfürstendamm vorhandene Giebelfassade geöffnet und mit einer Pfosten-Riegel-Konstruktion neu gestaltet. Da es sich bei der zu öffnenden Giebelfassade um eine tragende Wand aus Stahlbeton handelte, die als Aussteifungselement für dieses Hochhaus fungierte, musste die Gesamtgebäudeaussteifung komplett nachgewiesen und die durch das Einschneiden der Öffnungen verloren gegangene Steifigkeit der Außenwand durch zusätzliche Bewehrung mit
einer Spritzbetonummantelung neu hergestellt werden. Für den temporären Bauzustand bedeutete dies, dass während des Einschneidens der Öffnungen (noch ohne die erforderliche bewehrte Spritzbetonertüchtigung) zusätzlich  Aussteifungsrahmen aus Stahlträgern innerhalb des Gebäudes eingebaut  werden mussten, um die Gebäudeaussteifung zu  jedem Bauzustand sicherstellen zu können. Die zum Innenhof gewandte Fassade erhielt eine Wärmedämmung (WDVS)und neue Fenster. Weiterhin wurden die bestehenden Fenster in dieser Fassade erneuert  sowie in Hinblick auf eine einheitliche  Fassadengestaltung ein zusätzliches Fenster angrenzend zum Haupttreppenraum montiert. Des Weiteren wurde für das Gebäude ein bauliches Energieeinsparkonzept mit entsprechenden Vorgaben für die Gebäudetechnik, den baulichen Wärmeschutz und die prüffähigen Nachweise nach der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) erstellt. Die beiden  Eingangsbereiche sowie der Treppenraum Nr.182 wurden sukzessive überarbeitet. Grundsätzlich wurden Wand- und Bodenbeläge modernisiert und in optischer Hinsicht aufgewertet. Zu diesem Zweck wurden auch die bestehenden  Eingangsportale der Eingänge 182 sowie 183 neu verkleidet. Der Haupteingang wurde barrierefrei ausgebildet. Die  westliche Hochhausfassade ist im 2.OG bis 9.OG mit einem außenliegenden, elektromotorisch betriebenen Sonnenschutz aus  textilen Sonnenschutztüchern versehen worden. Der Sonnenschutz ist als Vertikalmarkise errichtet worden.

Modernisierung eines Geschäftshauses in Berlin-Charlottenburg